Das Vorwort und der Text sind der Zeitschrift Incendo entnommen, eine Zeitschrift aus Avignon. Letztes Jahr erschien eine Sondernummer zum Thema Gender und Klassen.
Vorwort
Erste Hand: „Der Kampf gegen das Patriarchat* zuerst!“
Zweite Hand: „Es ist wichtiger, das Kapital zu zerstören!“
Letzte Hand: „Statt gegen das Patriarchat oder gegen den Kapitalismus zu kämpfen, würden wir besser für den Kommunismus* kämpfen, das wäre einfacher, oder nicht?“
Gesehen auf der Mauer im Klo eines (…)
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Theorie
Artikel
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Incendo - Kapitalismus, Gender und Kommunismus
19. April 2013, von Webmaster -
Jean-Yves Bériou - Revolutionäre Theorie und historische Zyklen
29. November 2015, von WebmasterDieser Text wurde ursprünglich 1975 als Nachwort zum bei den Éditions Payot in der Buchreihe „Critique de la politique“ erschienenen Buch von F. Domela Nieuwenhuis, Le socialisme en danger, veröffentlicht.
Damals erlaubte die Lektüre dieses Texts gewissen Genossen, die dabei waren, mit dem traditionellen Anarchismus und dem dogmatischen „Marxismus“ der verschiedenen damals angesagten Grüppchen zu brechen, sich der Problematik Kommunismus/Anarchismus mit schärferen Sinnen zu stellen und (…) -
Brandstiftung mit Forderungen – zu den schwedischen Ausschreitungen
5. August 2015, von WebmasterVor 30-40 Jahren konnte es sich der Staat leisten, eine Million Wohnungen in zehn Jahren zu BAUEN, jetzt ist er sogar zu arm, um sie zu RENOVIEREN.
Megafonen - "Alby steht nicht zum Verkauf"
Dieser Ausruf ist höchst repräsentativ für den Aktivismus, welcher in den Vorstädten Stockholms in den letzten Jahren gediehen ist. In diesem Fall kommt er von Megafonen („Das Megafon“), eine basisdemokratische Aktivistengruppe, welche 2008 in der Stockholmer Vorstadt Husby von jungen Leuten rund um (…) -
Gilles Dauvé - Die Bäckerin und der Theoretiker (zur Wertkritik)
15. September 2014, von WebmasterDie v.a. auf Roberz Kurz, Anselm Jappe und Moishe Postone zurückgehende Wertkritik hat mittlerweile seit der Übersetzung des Manifest gegen die Arbeit 2002 einen guten Ruf unter Radikalen, im wesentlichen weil sie sich erfolgreich als Vorposten der Gesellschaftskritik präsentiert.
Aus welchem Grund sollte man an einer Debatte teilnehmen, die allem Anschein nach eine Debatte von Spezialisten ist? (Wertform...schon der Begriff beeindruckt.) Allen voran, weil sie bedeutende politische Fragen (…) -
Théorie communiste - Das Erdöl, die Geschlechterfrage und die Taliban (2003)
22. August 2019, von WebmasterUm die Ereignisse des 11. Septembers 2001 zu verstehen, muss man von vier Tatsachen ausgehen, die wir in diesem Text als vorausgesetzt betrachten: dem Ende des Kalten Krieges (natürlich); dem Verschwinden der autonomen Figur des Rentiers nach dem Golfkrieg; der Auflösung des nationalen Rahmens, sowohl was den Verwertungs- und Akkumulationsprozess des Kapitals, als auch was die Reproduktion der Arbeitskraft betrifft; der Globalisierung, nicht als quantitativer geographischer (…)
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Endnotes - Bringt eure Toten raus
6. August 2013, von Webmaster„Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. […] Die soziale Revolution des neunzehnten Jahrhunderts kann ihre Poesie nicht aus der Vergangenheit schöpfen, sondern nur aus der Zukunft. Sie kann nicht mit sich selbst beginnen, bevor sie allen Aberglauben an die Vergangenheit abgestreift hat. Die früheren Revolutionen bedurften der weltgeschichtlichen Rückerinnerungen, um über ihren eigenen Inhalt zu betäuben. Die Revolution des neunzehnten (…)
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Endotes - Théorie communiste und Troploin
11. Januar 2014, von WebmasterDie Debatte zwischen Théorie communiste (TC) und Troploin (Dauvé und Nesic), welche wir hier reproduziert haben, dreht sich um die grundlegende Frage, wie die Geschichte und die Aktualität des Klassenkampfes und der Revolution in der kapitalistischen Epoche theoretisiert werden soll. Wie wir schon in der Einleitung betonten, waren beide Seiten der Debatte Produkte des gleichen politischen Milieus in Frankreich nach den Ereignissen von 1968; beide Gruppen teilen bis zum heutigen Tag ein (…)
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Eine Welt ohne Geld: Kommunismus (1975-1976)
30. September 2021, von WebmasterI. Was ist der Kommunismus?
Der Kommunismus ist die Negation des Kapitalismus. Eine durch die Entwicklung und den Erfolg der kapitalistischen Produktionsweise selbst hervorgebrachte Bewegung, die sie schliesslich zerstören und eine neue Art der Gesellschaft erschaffen wird. Dort, wo eine Welt basierend auf der Lohnarbeit und der Ware existiert, muss eine Welt entstehen, wo die menschliche Tätigkeit nie mehr Lohnarbeit sein wird und die Produkte derselben nie mehr Handelsobjekte sein (…) -
Hic Salta - Elemente zur Periodisierung der kapitalistischen Produktionsweise: Geschichte des Kapitals, der Krisen und des Kommunismus (1997)
3. Dezember 2019, von WebmasterDie folgenden Anmerkungen sind ein kurzer Kommentar zu einem Schema, das die Gesamtheit des historischen Verlaufs der Kapitalakkumulation zeigt. Das Interesse der Erstellung einer Gesamtschau der Geschichte des Kapitals liegt darin, zu zeigen, dass diese Geschichte einen globalen Prozess darstellt, der einer widersprüchlichen Logik gehorcht, dass er einen Anfang und ein Ende hat und dass seine Invarianz (die Wiederkehr der Krisen) eine Entwicklung hin zur Hervorbringung der tatsächlichen (…)
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Miguel Amorós - Professionelle Anarchie und theoretische Abrüstung: Zum Insurrektionalismus (2007)
4. Oktober 2014, von WebmasterWir sind sicher, dass aus unserem Kampf hier und jetzt die Gemeinschaften der Freude hervorgehen werden.
Alfredo Bonanno, Die bewaffnete Freude
Während den letzten zehn Jahren ungefähr wurde das überholte spanische libertäre Milieu von einer anarchistischen Strömung erschüttert, deren Tätigkeiten bezüglich des Ansatzes zur revolutionären Aktion zu einem Wechsel der Perspektive geführt haben. Da sie ihre Kritik auf Fragen der Taktik beschränkt und alles andere ignoriert, waren ihre (…)