Erster Teil. Kommunisierung vs. Vergesellschaftung
"Der äusserste Punkt der gegenseitigen Verschränkung der Klassen ist die Bemächtigung der Produktionsmittel durch das Proletariat. Es reisst sie an sich, kann sie sich jedoch nicht aneignen. Die vom Proletariat vorgenommene Aneignung kann keine sein, denn sie wird nur durch ihre Aufhebung als Klasse vollendet." (L’auto-organisation est le premier acte de la révolution, la suite s’effectue contre elle [Die Selbstorganisation ist der erste (…)
Startseite > Schlagworte > Kategorien > Theorie
Theorie
Artikel
-
Bernard Lyon - Der ausgesetzte Schritt der Kommunisierung
23. Juni 2013, von Webmaster -
Doc Sportello - Postkapitalismus oder Kommunismus? Eine Kritik des Akzelerationismus
7. September 2014, von WebmasterAuf einmal kann es die FAZ nicht mehr erwarten: „Die Revolution soll sich beeilen“ betitelt sie die Rezension des Sammelbandes zum Akzelerationismus. Auch in anderen bürgerlichen Feuilletons wurde das Erscheinen des kleinen Büchleins als Ereignis gefeiert. Georg Diez bringt im Spiegel den bürgerlichen Enthusiasmus für diese „neue linke Theorieströmung“ auf den Punkt: „Sie sind gegen Nostalgie und für mehr Fortschritt.“ Ganz schnell vorwärts zum Postkapitalismus? Da sollte man sich doch mal (…)
-
Endnotes - Kommunisierung und Wertformtheorie
11. September 2014, von WebmasterEinleitung
„Die Wertform des Arbeitsprodukts ist die abstrakteste, aber auch allgemeinste Form der bürgerlichen Produktionsweise, die hierdurch als eine besondere Art gesellschaftlicher Produktion und damit zugleich historisch charakterisiert wird.“
In der ersten Nummer von Endnotes beschrieben wir die Entstehung der Theorie der Kommunisierung in den Jahren nach Mai 1968 in Frankreich. Der folgende Text und andere in dieser Nummer stehen in der Tradition dieser Perspektive der (…) -
Gilles Dauvé/Tristan Leoni - Rojava: Realität und Rhetorik
3. Juni 2015, von WebmasterWenn die Leute sich, um zu überleben, selbst um ihre Angelegenheiten kümmern, eröffnen sie die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Veränderung.
Was sich seit 2012 in Rojava abgespielt hat, stellt einen Versuch der gesellschaftlichen Veränderung dar, besonders aufgrund der neuen Rolle der Frauen.
Die Kurden sind gezwungen, ihre eigene Geschichte unter Bedingungen zu machen, welche sie nur im Sog eines internationalisierten Bürgerkrieges beeinflussen können – eine alles andere als ideale (…) -
Blaumachen - Von Schweden zur Türkei: Ungleichheiten in der Dynamik der Ära der Aufstände
26. Juni 2013, von WebmasterDieser Text wurde vor den Ereignissen in Brasilien geschrieben. Diese Ereignisse umfassen die vierte Dynamik der „Ära der Aufstände“ und werfen die Frage auf, in welcher Etappe der Krise wir uns befinden (Brasilien und die Türkei waren die Wunder des internationalen Währungsfonds). Doch dieser Text geht natürlich nicht auf die Analyse dieser Korrelation ein.
Von Schweden zur Türkei: Ungleichheiten in der Dynamik der Ära der Aufstände
Die gesellschaftliche Explosion in der Türkei (…) -
Théorie communiste - Kommunisierung im Präsens
23. Januar 2012, von WebmasterDieser „kurze“ Text, der geschrieben wurde, um „Théorie Communiste“ in einem englischsprachigen Buch zu präsentieren, fasst auf eine sehr klare Art und Weise die Positionen dieser manchmal schwer zugänglichen Zeitschrift zusammen. Es fehlen die jüngsten Entwicklungen bezüglich der Gender-Unterscheidung, die für die noch nicht erschienene Nr. 24 der Zeitschrift von TC angekündigt sind.
Im Laufe des revolutionären Kampfes sind die Aufhebung des Staates, des Tausches, der Arbeitsteilung, (…) -
Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung
6. Mai 2013, von WebmasterTrotz einigen Widersprüchen wirft dieser Text einige wichtige Fragen auf. Wie die Situationisten möchten auch die Autoren dieses Texts nach der Revolution zu Arbeitern werden, obwohl sie es davor nicht sind oder nicht sein wollen. Nur, wieso sollten wir vor der Revolution nicht arbeiten und dann die Revolution machen, um zu Arbeitern zu werden? Dieser Widerspruch zeugt vom Ende des vorhergehenden Kampfzyklus. Die radikale Kritik der Arbeit und der Politik drückt einen Bruch in der Theorie (…)
-
Il lato cattivo - Auf unmarkierten Strassen
16. April 2013, von WebmasterDieser Text ist die deutsche Übersetzung der Selbstvorstellung der italienischen Genossen von Il lato cattivo.
Wer wird sind
Die schlechte Seite: ein Ort der Begegnung, eine Nähe. Vor allen Dingen eine Tätigkeit. All das auf informelle und konjunkturelle Weise. Doch notwendig. Bis wir sie als überflüssig betrachten werden. Diese Tätigkeit ist das Produkt des Zusammenfliessens diverser Erfahrungen, einer Konvergenz und einer auf die Gegenwart gerichteten Perspektive.
Was uns (…) -
Théorie communiste - Einige kritische Anmerkungen zu "Gender und Klassen. Der Generalaufstand, der die Männer und die Frauen zerstören wird"
19. Mai 2013, von WebmasterDie Ursprünge
Die Methode ist historisch, man startet also bei den „Ursprüngen“; man weiss zur Genüge, dass eine solche Methode alles verfälscht, dass die Ursprünge nichts und vor allem nicht sich selber erklären. Einen historischen Anfangspunkt und seine Entwicklung als konzeptuelle Ordnung zu präsentieren kommt einem Zauberdenken gleich, das glaubt, der Anfang sei die Wahrheit dessen, was hervorgebracht wird und das unter dem Deckmantel der Geschichte immer bewusst oder unbewusst Mythen (…) -
Théorie communiste - Das Spiel ist aus
2. Januar 2014, von WebmasterFolgender Text ist die Erklärung von Théorie communiste, wieso sie die Zeitschrift Sic verlassen. Einige mögen sich fragen, was es bringt, einen solchen Text zu übersetzen, der auf Ereignisse anspielt, deren genauer Verlauf nur eine Handvoll Leute kennen. Es geht darum, dass der Text auch durchaus theoretische Probleme anspricht und trotz allen diskutierten "Interna" ziemlich konkret auf verschiedene Konfliktlinien eingeht. Um das Bild zu vervollständigen, werden auch die Übersetzungen der (…)