Der Versuch einer Definition der Kommunisierung bedeutet, sich an ein Konzept im Werden heranzuwagen. Eher als um eine Ausarbeitung einer Definition geht es um eine Abgrenzung der Angriffswinkel.
Der Programmatismus ist hinfällig
Mein Ausgangspunkt ist das Konzept des Programmatismus. Der Programmatismus beruht auf einer Praxis und einem Verständnis des Klassenkampfes, wonach eine der Klassen, das Proletariat, in ihrer Situation die Grundlage der Überwindung des Widerspruchs und der (…)
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Theorie
Artikel
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Roland Simon – Zur Kommunisierung
27. Dezember 2025, von Webmaster -
Théorie communiste - Anmerkung zur Bewegung der Gelbwesten
18. Januar 2019, von WebmasterJenes Frankreich, welches Kippen dreht und Diesel raucht
(Es grillt auch Merguez und schätzt „das Gelbe“, nicht nur als Weste)
Es ist nicht so, dass die sogenannte Bewegung der „Gelbwesten“ nichts Neues bringt, doch wenn man „Eine besondere Sequenz“ (TC 25) noch einmal liest, war fast das ganze mögliche Analyseraster der sogenannten Bewegung der „Gelbwesten“ schon da: der Übergang der Krise vom Lohnverhältnis zur Lohngesellschaft; die Delegitimierung des für die Ungerechtigkeit (…) -
Doc Sportello - Einleitung zu den drei Bänden zur Kommunisierung
29. Oktober 2014, von WebmasterDie Kommunisierung beschreibt eine kommunistische Revolution ohne Übergangsphase, eine Revolution nicht „für den Kommunismus, sondern durch den Kommunismus“. Durch die Ergreifung kommunistischer Massnahmen wird gleichzeitig der kapitalistische Feind geschwächt und die post-revolutionäre Welt skizziert. Aufgekommen ist der Begriff in den intensiven theoretischen Debatten in den linkskommunistischen Milieus Frankreichs nach dem Mai 1968. Der Begriff wird in der Regel Gilles Dauvé (…)
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Théorie communiste - Normative Geschichte und kommunistische Essenz des Proletariats (2000)
21. Oktober 2019, von WebmasterKritik von Gilles Dauvés „Wenn die Aufstände sterben“.
Wir haben uns in der Kritik der Broschüre „Catastrophe et révolution“ schon mit der “normativen“ Konzeption der Geschichte beschäftigt, im Text von Dauvé haben wir diese Konzeption im Reinzustand.
Auf der dritten Seite bringt er das Vokabular dieser Problematik in Stellung: „hat verpasst“, „war verpasst worden“. Der gesamte Text erwähnt sehr wohl den Faschismus und den Nazismus als Resultate der Grenzen der Klassenkämpfe der (…) -
Eine andere Nutzung des Geldes (zum „Aufruf“)
18. Januar 2016, von WebmasterWir werden uns hier nicht mit der Totalität der Vorschläge im Aufruf befassen, sondern nur mit jenen, von welchen uns scheint, dass sie Fragen bezüglich dem aufwerfen, was die gesellschaftlich-historische Basis der Kommunisierung sein könnte. Es ist wohl offensichtlich dass man, wenn man keine Vorbedingungen für den Kommunismus im Sinne einer Übergangsphase, der Vergesellschaftung der Produktionsmittel, der Tätigkeiten usw. voraussetzt, denken kann, die kommunisierende Tätigkeit sei hier und (…)
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Sic - Dies ist kein Vorwort
16. März 2014, von WebmasterKrise ist zu einem Alltagsbegriff geworden und der Angriff auf den Wert der Arbeitskraft zu einer alltäglichen Realität. Ein solcher Angriff war bereits im genetischen Code des Kapitalismus durch die Restrukturierung der 1970er und 1980er Jahre eingeschrieben, doch die Krise des restrukturierten Kapitalismus gab ihm einen enormen Schwung. Seien es Kämpfe der Lohnarbeiter, welche ängstlich fordern, solche bleiben zu dürfen, und Mobilisierungen der Rentner, um ihr Überleben zu verteidigen, der (…)
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Théorie communiste – Zum „Strukturalismus“, oder präziser, zum „Althusserschen Strukturalismus“ von Théorie communiste
22. Januar 2020, von WebmasterDie Problematik ist nicht wirklich brandaktuell, doch da das Internet eine grosse, sehr poröse „Echokammer“ ist, haben die Genossen der Zeitschrift Théorie communiste Wind von der Tatsache bekommen, dass auf gewissen sozialen Netzwerken die Frage ihres Strukturalismus und besonders ihres vergangenen und gegenwärtigen Interesses für Althusser aufgeworfen wurde. Daher haben sie uns gebeten, diesen kleinen Text zum Thema als Beteiligung an der Debatte zu veröffentlichen [Anm. von dndf].
Dass (…) -
Gilles Dauvé - Die Bäckerin und der Theoretiker (zur Wertkritik)
15. September 2014, von WebmasterDie v.a. auf Roberz Kurz, Anselm Jappe und Moishe Postone zurückgehende Wertkritik hat mittlerweile seit der Übersetzung des Manifest gegen die Arbeit 2002 einen guten Ruf unter Radikalen, im wesentlichen weil sie sich erfolgreich als Vorposten der Gesellschaftskritik präsentiert.
Aus welchem Grund sollte man an einer Debatte teilnehmen, die allem Anschein nach eine Debatte von Spezialisten ist? (Wertform...schon der Begriff beeindruckt.) Allen voran, weil sie bedeutende politische Fragen (…) -
Miguel Amorós - Professionelle Anarchie und theoretische Abrüstung: Zum Insurrektionalismus (2007)
4. Oktober 2014, von WebmasterWir sind sicher, dass aus unserem Kampf hier und jetzt die Gemeinschaften der Freude hervorgehen werden.
Alfredo Bonanno, Die bewaffnete Freude
Während den letzten zehn Jahren ungefähr wurde das überholte spanische libertäre Milieu von einer anarchistischen Strömung erschüttert, deren Tätigkeiten bezüglich des Ansatzes zur revolutionären Aktion zu einem Wechsel der Perspektive geführt haben. Da sie ihre Kritik auf Fragen der Taktik beschränkt und alles andere ignoriert, waren ihre (…) -
Il lato cattivo – Covid-19 und darüber hinaus
14. April 2020, von WebmasterNichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.
In einer wirtschaftlich beschädigten, doch politisch stagnierenden Welt muss der Schock manchmal „von aussen“ kommen, von Faktoren oder Ereignissen, die ursprünglich weder strikt wirtschaftlich noch politisch sind, und, im gegenwärtigen Fall, nicht einmal strikt menschlich. Nicht dass Epidemien als rein biologisches Phänomen qualifiziert werden könnten, doch es scheint uns offensichtlich, dass diese Episode des ewigen (…)