Die Autoren dieses Briefes vom 3. Dezember 2012 sind nicht Teil einer Gruppe, doch zum Zeitpunkt seiner Niederschrift sind ihre theoretischen Referenzen v.a. Jacques Camatte, Gilles Dauvé, Bruno Astarian. Der Brief versucht, auf einige Streitpunkte zurückzukommen, welche zwischen ihnen und den Vertretern der Wertkritik an einem von letzteren organisierten Treffen im November 2012 aufgekommen sind.
Anselm,
Ich versuche, einige schnelle Erklärungen bezüglich der „Konfrontation“ […] während (…)
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Übersetzungen
Artikel
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Kritik der Wertkritik
24. März 2014, von Webmaster -
Maria Desmers - Befreit die Feminisierung die Frauen?
1. Oktober 2019, von Webmaster„Das Maskulinum siegt über das Femininum“, zumindest in der Grammatik, wenn es darum geht, die Wörter im Plural zu deklinieren, wie wir das alle in der Schule gelernt haben. Ist diese Herrschaft des Maskulinums in der Sprache in einem derart direkten Verhältnis mit der Männerherrschaft im Leben, dass ein Kräfteausgleich des Geschlechterverhältnisses in der Sprache zu einem Kräfteausgleich in den realen Geschlechterverhältnissen führen würde? Bedeutet das, dass der Mond die Sonne, der (…)
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Il lato cattivo - Die „kurdische Frage“, ISIS, USA und vieles mehr
19. Dezember 2014, von WebmasterDer folgende Text wurde ursprünglich für ein öffentliches Treffen mit Daniele Pepino, Autor von "Kurdistan. In the Eye of the Cyclone" (in Nunatak Nr. 35, Sommer 2014), geschrieben, welches Anfang September 2014 in Bologna stattfand. Da wir am Treffen nicht teilnehmen konnten, veränderten wir schliesslich den ursprünglichen Entwurf; das Resultat davon kann entweder als Reihe knapper Anmerkungen zu diesem Artikel oder als allein stehender Text gelesen werden.
"Kurdistan. In the Eye of the (…) -
[Beirut: #YouStink] Es riecht nach einem Ende
1. September 2015, von WebmasterDie #YouStink-Proteste werden entweder das libanesische Regime dem Mülleimer der Geschichte übergeben, oder selbst dort landen.
Wir hatten verschiedene Hintergründe, wir waren uns nicht über vieles einig, doch wir nahmen uns zusammen die Strasse. Am 8. August versammelten wir uns, um unserer Unzufriedenheit mit der Handhabung einer Müllkrise Ausdruck zu verleihen, deren Geschichte 18 Jahre zurückgeht. Naameh, eine kleine Küstenstadt 20 km südlich von Beirut, fungierte als Mülldeponie der (…) -
Gilles Dauvé - Der Aktivist im 21. Jahrhundert
19. November 2014, von WebmasterDie Situationisten machten aus der Verweigerung des Aktivismus eine grundlegende Banalität und diese Kritik wurde 1972 im Text „Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung“ zusammengefasst.
Für uns ist Aktivist keine Beleidigung für Leute, mit welchen wir nichts gemeinsam hätten (wie Kleinbürgerlicher damals für viele Aktivisten). Gewisse Genossen können dem Aktivismus verfallen: Da wir nicht die Perfektion suchen, sehen wir darin nicht zwingend ein Motiv, mit ihnen zu brechen. (…) -
Endotes - Théorie communiste und Troploin
11. Januar 2014, von WebmasterDie Debatte zwischen Théorie communiste (TC) und Troploin (Dauvé und Nesic), welche wir hier reproduziert haben, dreht sich um die grundlegende Frage, wie die Geschichte und die Aktualität des Klassenkampfes und der Revolution in der kapitalistischen Epoche theoretisiert werden soll. Wie wir schon in der Einleitung betonten, waren beide Seiten der Debatte Produkte des gleichen politischen Milieus in Frankreich nach den Ereignissen von 1968; beide Gruppen teilen bis zum heutigen Tag ein (…)
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Roland Simon - Ukraine 2022
28. April 2022, von WebmasterEin Zusammenbruch des Sowjetregimes würde unweigerlich einen Zusammenbruch der Planwirtschaft und damit die Abschaffung des staatlichen Eigentums nach sich ziehen. Die Zwangsbindung der Trusts untereinander und zwischen den Fabriken eines Trusts würde sich lockern. Die erfolgreichsten Unternehmungen würden sich beeilen, selbständige Wege zu gehen. Sie könnten sich in Aktiengesellschaften umwandeln oder eine andere transitorische Eigentumsform finden, etwa mit Gewinnbeteiligung der Arbeiter, (…)
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Théorie communiste - Einige kritische Anmerkungen zu "Gender und Klassen. Der Generalaufstand, der die Männer und die Frauen zerstören wird"
19. Mai 2013, von WebmasterDie Ursprünge
Die Methode ist historisch, man startet also bei den „Ursprüngen“; man weiss zur Genüge, dass eine solche Methode alles verfälscht, dass die Ursprünge nichts und vor allem nicht sich selber erklären. Einen historischen Anfangspunkt und seine Entwicklung als konzeptuelle Ordnung zu präsentieren kommt einem Zauberdenken gleich, das glaubt, der Anfang sei die Wahrheit dessen, was hervorgebracht wird und das unter dem Deckmantel der Geschichte immer bewusst oder unbewusst Mythen (…) -
Berichte aus Istanbul
18. Juni 2013, von WebmasterBericht und bruchstückhafte Analyse der Situation in Istanbul (16. Juni)
Istanbul: Die Bewegung ist schwach, die Repression stark (18. Juni)
Bericht und bruchstückhafte Analyse der Situation in Istanbul (16. Juni)
Ein Genosse hat uns diesen Text aus Istanbul zugesendet.
Indem sie den harten Weg gewählt hat, bewegt sich die Macht auf dünnem Eis. Die Bewegung schien nachzulassen als die Polizei gestern Samstagabend mit einer grossen Brutalität den Gezipark geräumt hat. Der aktuelle (…) -
Roland Simon - Statistiken und Gefühle (zu den Krawallen im Juni 2023)
12. Juli 2023, von Webmaster„Wenn die Statistik die Massen ergreift, wird das Gefühl zur materiellen Gewalt“ (Anonym)
Es wird keine Statistiken geben.
Die Vervielfachung der Statistiken, um wie die „lokalen Volksvertreter“, die „sozialen Schlichter“ zu sagen: „Wir hatten euch gewarnt, es wird knallen“, erklärt nichts und schafft nicht die geringste Klarheit bezüglich der Ereignisse: Es erklärt weder ihre Form oder den Moment, noch ihren Inhalt oder die Ziele. Im Feuer der Aktion existieren alle objektiven und (…)